Doris Lösch
Doris Lösch

Die Faszination für Himmeli packte mich bei einem Besuch in Finnland. Die Schattenspiele der geometrischen Mobiles und ihre sanften Bewegungen im Luftzug haben mich sofort in ihren Bann gezogen.

 

Seit Ende 2015 biete ich unter dem Label "my himmeli" von mir handgefertigte Mobiles an und freue mich über jedes Himmeli, das mein Haus verlässt, um an einem neuen Ort Freude und Begeisterung auszulösen. 

Was ist ein Himmeli?

"Himmeli" – das sind minimalistische Mobiles, die ihren Ursprung im Norden Europas haben. Sie faszinieren durch ihre geometrischen Formen und finden als Objekte des modernen Wohndesigns immer mehr Freunde. Traditionell wurden "Himmeli" in Skandinavien aus Stroh oder Schilf als (Weihnachts-) Dekoration gefertigt. Heute begeistern Sie uns das ganze Jahr über durch ihre Vielseitigkeit, Schlichtheit und immer neue Schattenspiele. 

Ein Stück Himmel für Dein Zuhause

In Schweden und Finnland wurden Himmeli früher im Herbst hergestellt. Dazu wurden Halme von Roggenstroh, mit Fäden zu pyramidenförmigen Mobiles vernäht. In Lettland heißen solche Mobiles "Puzuri" und wurden häufig auch aus Schilf gebastelt. Ein im Zimmer aufgehängtes Himmeli symbolisierte ein Stück vom Himmel (daher der Name), war ein Objekt der Dankbarkeit für die eingebrachte Ernte und galt als Glücksbringer. Für manche stand das verwendete Stroh als Bild für das Stroh im Stall von Bethlehem.

Himmeli im Trend: In Finnland löste die "Himmelista" Eija Koski vor kurzem einen wahren Boom aus und mittlerweile sind auch in zentraleuropäischen Wohnungen immer öfter Himmeli zu sehen. Früher schmückten die Mobiles meist "nur" bis zum Frühsommer die gute Stube in nordischen Häusern - heute dürfen die außergewöhnlichen Objekte das ganze Jahr über im Blickfeld bleiben.

 

Einzigartige, moderne Interpretationen der klassischen Dekorationen findet Ihr in meinem Online-Shop. Sämtliche Himmeli, Objekte und Dekorationen, die ich Euch hier zeige, sind in aufwändiger Handarbeit aus Carbon, Metall, Kunststoff oder Naturmaterial gefertigt.

Tillandsien - so pflegst Du sie richtig!

Tillandsien und Himmeli sind als moderne Dekoration ein perfektes Paar – und pflegeleicht ist das Duo auch noch: Tillandsien werden auch „Luftpflanzen“ genannt, denn sie benötigen keine Erde und bilden lediglich ”Haltewurzeln" aus. Die notwendige Feuchtigkeit und Nährstoffe nimmt die Pflanze über ihre Blätter auf. 

 

Hier einige Tipps, wie Ihr Eure Tillandsien richtig pflegt:

  • Tillandsien stammen aus Mittel- und Südamerika. Sie wachsen dort auf Bäumen, ihre Wurzeln sind hauptsächlich ein Haftorgan, mit dem sich die Pflanze festhält.
  • Sie brauchen viel Licht, aber keine pralle Sonne. Von Mai bis Oktober gedeihen sie auch im Halbschatten im Freien.
  • Zum Besprühen oder Tauchen der Pflanzen am besten Regenwasser oder kalkarmes Leitungswasser verwenden. Kalk im Wasser verstopft die Saugschuppen der Pflanze, über die sie Wasser aufnimmt.
  • Jeden 2. Tag besprühen oder zweimal wöchentlich tauchen - je nach Luftfeuchte genügt auch einmal wöchentlich. Nach dem Tauchen „kopfüber” ausschwenken, damit kein Wasser in den Blattachseln stehen bleibt!
  • Tillandsien mögen Luftbewegung. Sie können alle 3 - 4 Wochen mit einem Orchideendünger in halber Konzentration besprüht werden.
  • „Graue“ Arten vertragen mehr Licht und brauchen etwas weniger Wasser als die „grünen“ Arten. Die „grünen“ Arten jedoch vertragen es auch etwas schattiger.